Geschichte

Solothurn, am Jura-Südfuss wird auch St.-Ursen-Stadt, Wengistadt, Ambassadorenstadt, schönste Barockstadt und Kulturstadt genannt.

Der Name «St.-Ursen-Stadt» gründet in einer Legende, wonach die beiden römischen Legionäre Urs und Viktor aufgrund ihres christlichen Glaubens in Solothurn enthauptet worden seien. Wegen dieses Martyriums und der dabei geschehenen Wunder wurden die beiden zu Stadtheiligen. Die St.-Ursen-Kathedrale dominiert das Stadtbild und ist dessen Wahrzeichen.

Solothurns Geschichte reicht bis in die Römerzeit zurück. Bereits um 350 nach Christus errichteten die Römer ihr «Castrum Salodurum», eine glockenförmige Ringmauer. Reste davon sind heute noch am Friedhofplatz und in der Löwengasse sichtbar.
Schultheiss Wengi verhinderte im Jahre 1533 einen religiös geprägten Bürgerkrieg, indem er sich vor die – gegen die Protestanten am anderen Aareufer gerichtete – Kanone gestellt und gesagt haben soll: «Wenn Bürgerblut fliessen soll, so fliesse das meine zuerst.» Solothurn verblieb nach den Religionswirren ein katholischer Ort.

Die Ambassadorenstadt Von 1530 bis 1792 war Solothurn Sitz der französischen Ambassadoren in der Eidgenossenschaft. Dieser Epoche hat Solothurn seine prachtvolle, barocke Architektur zu verdanken: Das Palais Besenval, das Schloss Waldegg und zahlreiche Bürgerhäuser und Schlösschen nach barockem französischem Vorbild.
Die «Elfer-Stadt» Fragen Sie einen Einheimischen nach der «heiligen Solothurner Zahl 11». Sie werden erfahren, dass Solothurn 1481 als elfter Stand erscheint in der Auflistung der Orte der Schweizerische Eidgenossenschaft. Oder, dass es in der schmucken Barockstadt elf Kirchen und Kapellen gibt, elf historische Brunnen und elf Türme. Die St.-Ursen-Kathedrale birgt elf Altäre sowie elf Glocken, ihre imposante Freitreppe teilt sich in Abteile zu je elf Stufen. Spazieren Sie einfach durch die pittoreske Altstadt. Sie werden überall der «Elf(e)» begegnen.








