
ll Baseltor Ein meisterhafter Festungsbau am Osteingang der Stadt, der zusammen mit dem St. Ursen-Turm eine grossartige Architekturgruppe bildet. Nach dem Schwabenkrieg 1504 begann der Werkmeister Hans Gibelin mit dem Bau, der im Jahre 1535 vollendet wurde. 
ll Museum Altes Zeughaus Zwischen 1609 und 1614 wurde das imposante Alte Zeughaus erbaut. Im Stadtstaat der alten Eidgenossenschaft waren Zeughäuser zusammen mit dem Rathaus Machtsymbole. Heute ist das Zeughaus dem Publikum zugänglich und präsentiert eine ebenfalls eindrückliche Harnischsammlung. 
ll St.-Ursen-Kathedrale Auf der obersten Treppenstufe der St.-Ursen-Kathedrale (zwischen 1762 und 1773 erbaut) wird ein erhebendes Gefühl entfacht, auf der berühmten Pisoni-Freitreppe zu stehen, flankiert von den Figurenbrunnen Moses und Gideon von J.B. Babel. Im Inneren dieses bedeutendsten Schweizerischen Gebäudes des Frühklassizismus aus «hellem Solothurner Marmor» steht der imposante Hochaltar in Sarkophagform von Carlo Luca Pozzi. Im Untergeschoss befindet sich der Domschatz: Er birgt unter anderem das Hornbacher-Sakramentar (Reichenau, um 983) und die prachtvolle Marienstatue von Bendl und Manlich aus dem gleichen Jahr. 
ll Jesuitenkirche Sie wurde zwischen 1680 und 1689 erbaut, vermutlich nach Plänen von Bruder Heinrich Mayer nach den Prinzipien der Vorarlberger Baumeister als barocker Einheitsraum mit beeindruckenden herrlichen Stukkaturen in italienischer Manier. Der Hochaltar von 1704 umschliesst mit monumentalem Säulenrahmen das Bild Mariä Himmelfahrt von Franz Carl Stauder. 
ll Zeitglockenturm Das älteste Bauwerk der Stadt, erbaut in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. 1467 Aufbau des Uhrengeschosses und 1545 des astronomischen Uhrwerks mit dem berühmten astronomischen Zifferblatt. Darunter eine Figurengruppe: Ritter, Tod und in der Mitte ein «Mannli», der Narrenkönig. Seit 1545 dreht der Sensenmann zu jeder vollen Stunde sein Zeitglas. «Das Mass ist voll» nickt sein kahler Schädel dem Ritter zu, der Symbolfigur kraftvollen Lebens. Das Werk wurde von Lorenz Liechti und Joachim Habrecht gebaut. Darunter die beiden Stadtpatronen Urs und Viktor aus dem Jahre 1583. 
ll Landhaus Das Landhaus an der Aare war in früheren Zeiten der Landeplatz für den Weintransport. 1955 brannte es bis auf die Mauern ab und wurde wieder hergestellt. Im Gemeindesaal befindet sich ein grosses, dreifarbiges Sgraffito von Hans Jauslin, dazu Episoden aus der Geschichte Solothurns. In der Halle befinden sich «Apollo und die Musen» von Maurice Barraud und «Drei Frauen», Bronze, von Oscar Wiggli.
ll Reformierte Stadtkirche Der nach Plänen des Architekten Armin Meili errichtete Kirchenbau wurde 1925 eingeweiht. Dominierende Elemente des mit gelbem Jurakalkstein verkleideten Gebäudes sind die mächtige Pfeilervorhalle und der Turm. Zentrum des von 16 schweren Säulen umstandenen Innenraums bildet die geschwungene Kanzel aus grau geädertem Bardiglio-Marmor. Beachtung verdient auch die Orgel, die als eines der wenigen noch erhaltenen spätromantisch-symphonischen Instrumente eine Rarität in der Schweizer Orgellandschaft darstellt. 
ll Mauritiusbrunnen Der Mauritius-Brunnen wurde 1556 an das "propsts hus" anstelle eines 200 Jahre alten Holzbrunnens errichtet. Mauritius war der Anführer der thebäischen Legion zu der auch die Stadtpatrone Urs und Viktor gehörten. Die Figur stammt vom berühmten Bildhauer Hans Gieng von Freiburg i.U. Der Bildhauer der Säule und des Stockes ist nicht gesichert. Die Figur des Mauritius steht für Treue/Glauben. Einziger Plattentrog (1556) aus Solothurner Stein in der Stadt Solothurn. 
ll Bannerträger- oder Fischbrunnen (früher auch St.Ursenbrunnen genannt) Die Figur wurde 1587 vom Bildhauer Jacques Perroud aus Cressier geschaffen und kam erst 1780 auf den Markplatz (stand vorher auf dem Kronenplatz). Das Kapitell ist mit Widderköpfen und die Säule mit Meerjungfrauen und Akanthusblättern verziert. Die Figur des Bannerträgers steht für Loyalität. Monolith-Trog (aus einem Stück Stein gehauen) 1780 aus Solothurner Stein. 
ll Gerechtigkeitsbrunnen (alte Bezeichnung: Sinnbrunnen) Die Figur der Justitia wurde 1561 vom Bildhauer Laurent Perroud (Vater von Jacques Perroud) aus Cressier geschaffen. Die Justitia hat verbundene Augen und Ohren, sie soll also Recht sprechen können, ohne sich von äusseren Einflüssen ablenken zu lassen. Dazu trägt sie die Symbole der Gerechtigkeit: Richtschwert und Waage. Zu ihren Füssen stehen als kleine Figuren die 4 weltlichen und kirchlichen Mächte: Papst, Kaiser, Sultan und Schultheiss. Monolith-Trog 1789 aus Solothurner Stein. 
ll Georgsbrunnen Die Figur des Ritters Georg, der mit dem giftigen Drachen kämpft, wurde 1548 vom Bildhauer Laurent Perroud aus Cressier geschaffen. Das Kapitell mit den 4 Engeln mit Schalmeien stammt von Peter Pagan aus Nidau aus dem Jahre 1546.Der Ritter Georg steht für Tapferkeit und Mut. Der aus 2 Ovalteilen bestehende Trog aus Solothurner Stein stammt aus dem Jahre 1780. 
ll Simsonbrunnen Die Figur des Simson wurde 1548 vom Bildhauer Laurent Perroud aus Cressier geschaffen. Simson war für die christliche Welt das Sinnbild gestählter Kraft. Er reisst dem wilden Löwen ohne jegliche Anstrengung den Rachen weit auf. Am Kapitell sind 2 Masken angebracht, eine lachende und eine weinende: des Lebens Doppelgesicht.Die Figur des Simson steht für Stärke und Kraft. Der zweiteilige Trog aus Solothurner Stein stammt aus dem Jahre 1800. 
ll Mosesbrunnen Die Figur des Moses wurde 1773 vom Bildhauer Johann Babtist Babel aus Einsiedeln geschaffen. Moses, der Führer des israelitischen Volkes durch die Wüste, schlägt mit einem Stab Wasser aus dem Felsen. Die zwei Hörner entstammen einer falschen Bibelübersetzung und sollten eigentliche ein "strahlendes Antlitz" darstellen. 
ll Gedeonbrunnen Auch diese Figur hat Johann Babtist Babel 1773 geschaffen. Gedeon war Richter im Alten Testament. Er wird dargestellt mit dem taunassen Fell als Zeichen der göttlichen Huld im Kampf gegen die Baalsdiener. Die je drei Becken der beiden Brunnen sind nach Entwürfen des Erbauers der St.Ursenkathedrale (Pisoni) auch 1773 entstanden.
Die je drei Becken der beiden Brunnen sind nach Entwürfen des Erbauers der St.Ursenkathedrale (Pisoni) auch 1773 entstanden.








