St. Ursenkathedrale
Das Wahrzeichen der Stadt steht auf erhöhtem Geländefundament und ist fast von allen Anfahrtsrouten her sichtbar. Der weisslichgraue Solothurner Stein strahlt im Sonnenlicht wie Marmor. Der Stein wurde in unmittelbarer Nähe der Stadt gebrochen.
Auf der obersten Treppenstufe der berühmten Pisoni-Freitreppe vor der Hauptfassade der St.-Ursen-Kathedrale (erbaut 1762 - 1773) zu stehen, weckt ein erhebendes Gefühl. An deren Aufgang stehen die Figurenbrunnen von Moses und Gideon von J.B. Babel. Im Inneren dieses bedeutendsten Schweizerischen Gebäudes des Frühklassizismus aus hellem "Solothurner Marmor" (Jurakalkstein) steht der imposante Hochaltar in Sarkophagform von Carlo Luca Pozzi. In der nördlichen Sakristei befindet sich der Domschatz: Er birgt unter anderem das Hornbacher-Sakramentar (Reichenau, um 983) und die prachtvolle Marienstatue von Bendl und Manlich aus dem gleichen Jahr.
Turmbesuch St.Ursenkathedrale (PDF)
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