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Stadtführung
Zünfte und Brüderschaften Solothurn – Wo Zünfte Geschichte[n] schreiben
Baseltor
Hauptgasse 83, 4500 Solothurn
11 Zünfte, der Ursprung der "Heiligen Solothurnerzahl 11"! Handwerker stellten die Politiker und regierten, Bruderschaften beteten. Und die Kriegsleute?
Die Handwerkerzünfte stellten die Politiker und regierten, die Bruderschaften waren eher für Kirchliches und Soziales zuständig und beteten. In Solothurn gab es 11 Zünfte - der Ursprung der "Heiligen Solothurnerzahl"! Aber was machte man mit den Bürgern, die das Kriegshandwerk hauptberuflich ausübten?
Seit dem 14. Jahrhundert schlossen sich in den Städten die Angehörigen verwandter Handwerke zu Zünften zusammen. So konnten sie ihre gemeinsamen Interessen wahren: Ausbildungsvorschriften festlegen, unerwünschte Konkurrenz ausschalten, sich gegenseitig bei unverschuldeter Not unterstützen, Erfahrungen austauschen und politische Macht erreichen.
In Solothurn waren es 11 Zünfte – ein Erbe, das bis heute im Stadtbild sichtbar ist!
Ursprünglich musste jeder Bürger der Zunft seines Handwerks angehören. Die Zunftmitglieder versammelten sich in ihren Zunfthäusern, von denen man einige noch heute gut erkennen kann.
Die städtischen Bruderschaften gestalteten Messen und Totengedächtnisse an den von ihnen gestifteten Altären in den Kirchen.
Das Bruderschaftswesen blüht in Solothurn noch heute: „Jedes Johr es Galafrässe und e guede Wy..." – so besingen wir diese Anlässe!
Marie-Christine Egger führt auf die Walz zu Zunfthäusern, Handwerkern und Bruderschaften – und zeigt, wie die Kriegsleute ihren Platz in diesem System fanden.
Die Publikation dieser Anzeige wird ermöglicht durch GA Weissenstein GmbH.
Seit dem 14. Jahrhundert schlossen sich in den Städten die Angehörigen verwandter Handwerke zu Zünften zusammen. So konnten sie ihre gemeinsamen Interessen wahren: Ausbildungsvorschriften festlegen, unerwünschte Konkurrenz ausschalten, sich gegenseitig bei unverschuldeter Not unterstützen, Erfahrungen austauschen und politische Macht erreichen.
In Solothurn waren es 11 Zünfte – ein Erbe, das bis heute im Stadtbild sichtbar ist!
Ursprünglich musste jeder Bürger der Zunft seines Handwerks angehören. Die Zunftmitglieder versammelten sich in ihren Zunfthäusern, von denen man einige noch heute gut erkennen kann.
Die städtischen Bruderschaften gestalteten Messen und Totengedächtnisse an den von ihnen gestifteten Altären in den Kirchen.
Das Bruderschaftswesen blüht in Solothurn noch heute: „Jedes Johr es Galafrässe und e guede Wy..." – so besingen wir diese Anlässe!
Marie-Christine Egger führt auf die Walz zu Zunfthäusern, Handwerkern und Bruderschaften – und zeigt, wie die Kriegsleute ihren Platz in diesem System fanden.
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