Paul Lipp »loose thinking»

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Gestische Spuren, zeichnerische Elemente und geheimnisvolle Anspielungen auf gegenständliche Motive sind Merkmale, die Paul Lipps Malerei prägen.

Die Bilder von Paul Lipp beeindrucken. Sie ziehen an, ohne dass gleich schlüssig wird, warum. Sie sind offen und sperrig zugleich, sind kräftig, auch weich, lassen das Auge in die Tiefe gleiten und versperren trotzdem den Blick. Flächig und linear, farbig und monoton. «Loose thinking» erzählt nicht und erklärt nicht. Paul Lipp’s Bilder geben keine Versprechen und bluffen nichts vor. Es sind Bilder, einfach Bilder. Deshalb vielleicht haben sie diese anziehende Wirkung. Aber vielleicht ist es auch anders. Und deshalb muss man sie sich immer wieder anschauen. Sie sind geschöpft aus ihrer eigenen Malerei und erklären sich über die Malerei. Nicht über Worte, und das ist gut so. Dabei lässt er gekonnt stilistisch unterschiedliche Bildelemente miteinander verschmelzen und verdichtet diese zu kraftvollen Kompositionen. Die malerische Erfindung geschieht in ideenreicher Darstellung direkt auf der Leinwand, als abstrakte Formulierungen von expressiv, wild bis hin zu zart und lasierend. Im Moment, wo die Farbe die Leinwand berührt, wird sie lebendig. Die Farbe gibt den Rhythmus vor, sie ist Bewegung, spielt mit Leere, Stille und Opulenz, verkörpert Strenge und Verspieltheit und oszilliert zwischen Verdichtung und Offenheit.
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